SELBST ALS KONTEXT

Es gibt einen Teil in uns, der Alles wahrnimmt: unser Beobachterselbst. Von diesem Ort aus können wir unsere Gedanken und Gefühle beobachten, ohne sie zu beeinflussen und ohne uns von ihnen steuern zu lassen. Dieser Perspektivwechsel verändert unser Leben.

Beobachterselbst

Unser Leben ist eine Bühnenshow...

...und auf der Bühne sind all unsere Gedanken und Gefühle; Alles, was wir sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen können. Die Show ändert sich kontinuierlich.

Und es gibt einen Teil in uns (Beobachterselbst), der zurücktreten und die Show beobachten kann, der einzelne Szenen heranzoomen und andere wegzoomen, manche Objekte beleuchten und andere verdunkeln kann. Es gibt also (belastende) Gedanken und Gefühle. Und es gibt einen Körper. Und eine Umgebung.

„O Nobly Born, remember the pure open sky of your own true nature. Return to it. Trust it. It is home."
Buddha

Wir sind mehr, als wir glauben zu sein

Unser Selbstbild ist das Ergebnis von Fakten (u.a. Alter, Größe, Beruf, Familienstand), Vorlieben und Abneigungen, Stärken und Schwächen sowie zahlreichen Persönlichkeitseigenschaften, die wir uns im Laufe der Lebensgeschichte zugeordnet haben.

Dieses Selbstbild ist mit zahlreichen Vorurteilen verbunden, die automatisierte Handlungen ermöglichen. Ein starres Festhalten an Bewertungen kann unsere Flexibilität extrem einschränken: Ich bin nicht gut genug – Das kann ich nicht – Das passt nicht zu mir. Wir schließen mögliche Erfahrungen von vornherein aus.

Woraus besteht Ihr KONZEPTUALISIERTES SELBST und wohin hat es Sie geführt? Sie haben ein Selbstbild, aber Sie sind es nicht!
Möchten Sie Ihr SELBST IM KONTEXT kennenlernen?

Hierzu eine kleine Übung:

Stellen Sie sich Ihr unangenehmstes Selbsturteil vor: z.B. „Ich bin unattraktiv." Nun verändern Sie den Satz: „Ich habe den Gedanken, dass ich unattraktiv bin." Und nun sagen Sie: „Ich nehme wahr, dass ich den Gedanken habe, dass ich unattraktiv bin."

Andere Begriffe für „Selbst als Kontext" sind: Beobachterselbst; Selbst als Perspektive; Transzendentes Selbst; Ruhendes Selbst; Reines Bewusstsein. Das Erleben dieser Instanz in uns kann eine tiefgreifende spirituelle Erfahrung auslösen, muss aber nicht.

In unserer Arbeit erforschen wir Ihr Konzeptselbst und ersetzen dieses schrittweise durch das Beobachterselbst. In diesem erweiterten Raum erwächst mehr Stabilität, Sicherheit, Frieden, Weisheit und Grenzenlosigkeit.

Das nachfolgende Video veranschaulicht unser Beobachterselbst anhand der Himmel-Wetter-Metapher: