Ayurveda Diagnostik

Aufmerksam zuhören und sinnlich wahrnehmen

Die ayurvedische Diagnostik steht auf drei Säulen: Anamnese, Untersuchung und Auswertung. In der etwa 90-minütigen Anamnese werden Sie detailliert zu Ihren Beschwerden, Körperfunktionen, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten sowie dem psychischen Befinden nach ayurvedischer Systematik befragt.

Die körperliche Untersuchung beinhaltet immer die traditionelle Pulspalpation, Zungeninspektion, Antlitzanalyse und Hautinspektion. Bedarfsgemäß kommen weitere Untersuchungen hinzu.

In der anschließenden Auswertung gilt es, Ursache-Wirkungs-Beziehungen zu erkennen und auf Basis der Pathogenese eine ayurvedische Therapiestrategie zu formulieren. Diese wird Ihnen verständlich erläutert und gemeinsam Therapieziele definiert.

Wer bin ich: Vata, Pitta oder Kapha?
Diese Frage stellen zwei Drittel aller Klienten nach ihrer Erstkonsultation. Verständlich, da der Ayurveda in der Öffentlichkeit vor allem als Konstitutionsmodell bekannt wurde. Daher denken Viele, es würde der „Konstitutionstyp“ bestimmt und auf dieser Basis ein Plan erstellt.

Das ist leider unzureichend und in den meisten Fällen sogar falsch und gefährlich. Wir analysieren zunächst Ihren gegenwärtigen Gesundheitszustand, der in vielen Fällen von der Geburtskonstitution abweicht (Vikriti) und durch Krankheiten (Roga) geprägt ist.

Die Konstitutionsebene (Prakriti) ist die tiefste Ebene im Ayurveda und wird erst nach Entfernung der verhüllenden Störungen deutlich sichtbar. Sie ist die Grundlage ayurvedischer Präventivmedizin.